Fachkräftemangel im Maschinenbau begegnen

Fachkräftemangel - die never ending story
 
Der industrielle und hoch technologisierte Maschinen- und Anlagenbau hat seit Jahren mit einer "never ending Story" zu kämpfen - dem Fachkräftemangel. Als Hauptgründe werden zumeist demografischer Wandel, Fluktuation und steigende Digitalisierung der Unternehmen aufgeführt. Darüber hinaus fehlt es vor allem an einem: geeigneten Bewerbern/innen mit passender Qualifikation. Die sogenannten Wissensarbeiter, egal ob beruflich Qualifizierte oder Hochschulabsolventen, sind gesucht wie nie.
 
Was Corona dem Service antut?

Auch Corona wird daran nichts ändern, sondern verschärft die Lage der Unternehmen zunehmend. Denn gerade im klassischen Service, der meist fester Bestandteil des Dienstleistungsangebots von Maschinen- und Anlagen ist, setzen die Hersteller auf ein dezentrales und regional aufgestelltes Serviceteam, das vor Ort Präsenz zeigt und umfangreiches technisches Wissen voraussetzt.
Aktuelle Reise- und Kontaktbeschränkungen sorgen zum Teil für gravierende Probleme, da die Servicecrew nur bedingt und unter erschwerten Bedingungen unterstützen kann. Dies hat zur Folge, dass Inbetriebnahmen und Installationen verschoben werden müssen oder nicht fristgerecht fertiggestellt sowie anstehende Wartungen nicht durchgeführt werden können. Bei akuten Ausfällen oder anderen Serviceanfragen ist eine schnelle und zielführende Unterstützung häufig aus der Ferne schwierig.
 
Digitalisierung als Chance

Eine Sackgasse ist die derzeitige Situation aber keineswegs, vielmehr können Maschinen- und Anlagenbauer die steigende Akzeptanz und das Veränderungsbewusstsein gegenüber einer neuen Art der Zusammenarbeit mittels digitalen Tools als Chance für die Arbeit der Inbetriebnehmer und Servicetechniker begreifen. Der Wandel vom klassischen Service hin zu digitalen Service Lösungen kann eine Lösung sein dem Fachkräftemangel nachhaltig zu begegnen.
 
Dazu zählt Prof. Dr. Stegelmeyer von der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt AUS) bspw. Augmented Reality. „Dank der Nutzung von Augmented Reality können neue Kundendiensttechniker/-innen schneller produktiv werden. Auf diese Weise kann der Fachkräftemangel in der Branche etwas gelindert werden. Zugleich wird der ökologische Fußabdruck von Servicemitarbeitenden durch den Wegfall von Wartungsreisen optimiert und so die Umwelt geschont." Der Aufbau von Wissensdatenbanken, der gezielte Einsatz von Data Analytics und digitalen Self-Service Portale sowie Remote Service sind weitere hilfreiche Lösungsansätze um die Krise und darüber hinaus dem Fachkräftemangel im Maschinenbau zu bewegen.
 
Wie dies im Detail zu bewerkstelligen ist, dazu gibt das Whitepaper „Fachkräftemangel im Maschinenbau begegnen" konkrete Lösungsansätze auf Basis der IIoT Service Plattform EquipmentCloud. Lassen Sie sich inspirieren und gehen Sie neue Wege im Service.
 
Quelle Zitat: https//idw-online.de/de/news746638
Idw: Informationsdienst Wissenschaft, 30.04.2020
 
 

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