Uptime der EquipmentCloud® in 2020: 100% verfügbar!

16.04.2021

Die Kontron AIS konnte im Jahr 2020 allen Anwendern der EquipmentCloud® eine Verfügbarkeit von 100% (exkl. <1% geplanter Wartung) gewährleisten und hat damit 0 Stunden ungeplanter Stillstände erreicht. Warum dies allerdings Selbstverständlichkeit sein sollte und eben kein Zufall ist, wollen wir mit einem Blick hinter die Kulissen der Servicelösung EquipmentCloud® aufzeigen. Das Zusammenwirken verschiedener aufeinander abgestimmter Faktoren haben hier einen wesentlichen Anteil.

1. Die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) der zweiten Generation als Backbone

Oracle ist seit über 30 Jahren spezialisiert auf Datenbanken und Ausfallsicherheit. In drei Rechenzentren rund um Frankfurt a.M. erfolgt die Datenspeicherung und das Backup der Kundensysteme der EquipmentCloud®, die auf der Oracle Cloud Infrastructure (OCI) basieren. Die drei Standorte dienen der Spiegelung, Redundanz und gehärteter Sicherheit der Daten und sorgen so für hohe Verlässlichkeit und Verfügbarkeiten auch bei möglichen Ausfällen. Oracle stellt dabei die Netzverbindung und die CPUs exklusiv zur Verfügung, so kann es zu keiner Überbuchung kommen. Als Oracle Partner besteht ein langjähriger Kontakt auf Entwicklungsebene zu Oracle, der für regelmäßigen Austausch zu neusten und sicherheitsrelevanten Themen gepflegt wird. Dabei setzt die Kontron AIS auch immer auf die neuesten Frontend APEX-Updates oder System Patches, die von Oracle zur Verfügung gestellt werden und wofür rechtzeitig Downtimes eingeplant werden können.

2. Kontinuierliche Performanceanalyse

Die Kontron AIS setzt als weiteren Baustein auf kontinuierliche Performanceanalysen des Systems im Betrieb oder während der Rollouts um die Ausfallsicherheit sicherzustellen. Grundsätzlich sind die Frontend- und Backend-Welten voneinander entkoppelt. Darüber hinaus ist der Zugang zum System stark limitiert, indem nur Systemadministratoren des Cloud-OPS-Teams Zugriff haben und der Zugang aktuell durch SSH-Schlüssel und Passwort geschützt ist sowie einer kontinuierlichen Überwachung unterliegt. Zu den wichtigsten Systemparametern gehören z.B. die Auslastung des Arbeitsspeichers, Renderzeiten von Webseiten oder Reaktionszeiten des Systems, die mit statistischen Methoden und einem Logging von Systemaktionen ohne Nutzerbezug ermittelt werden. Außerdem wird der Support 24/7 automatisch bei schwerwiegenden Systemfehlern informiert um frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

3. Vorbeugende Trainingsmaßnahmen

Um für den Katastrophenfall gewappnet zu sein werden mögliche Einsatzfälle mit dem gesamten Team simuliert umso einerseits ungeplante Downtimes zu minimieren und andererseits Maßnahmen und Wartungsroutinen je nach Szenario vorbeugend zu trainieren. Darunter fallen z.B.: kompletter Ausfall des Systems, paralleles Reparieren des neuen Systems auf dem Backup Container, Frontend Überwachung der Systemlast, Identifizierung von Frontendfehlern, Hochfahren der Datenbanken, Vorgehen bei dringend notwendigen Updates durchspielen, Klonen des Produktivsystems oder vollautomatisches Herstellen und Ausrollen des Frontend.

4. Automatischer Test- und Rolloutprozess

Kontron AIS setzt bei der Produktentwicklung auf automatisierte Build-Prozesse (Continuous Integration) und automatisiertes Testen um auf diesem Weg Updates innerhalb eines zweiwöchigen Sprints fertigzustellen. Der Test- und Rolloutprozess ist dabei mehrstufig aufgebaut. Dies ermöglicht einen schrittweisen aber automatisierten Rollout neuer Versionen auf allen Staging-Systemen vom Test-Server über das Spiegelsystem bis hin zum Produktivsystem, sofern die Tests erfolgreich verlaufen sind. Im Entwickler Jargon ist bei der mehrstufigen Rollout-Strategie von einem sogenannten Code-Freeze die Rede. Basis dessen ist eine skriptbasierte Infrastruktur und Regressionstests mit Risikobewertung. Die Verfolgung und Registrierung von Updates sowie die komplette Übersicht aller installierten Versionen gehört genauso dazu. Dabei verfolgt die AIS auch dem Credo, dass vor Feiertagen oder Wochenende keine Updates ausgerollt werden, um mögliche Störungen nicht zu provozieren.

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Quellen:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/169625/umfrage/angebotene-serviceverfuegbarkeit-von-cloud-computing-providern/

https://www.pwc.de/de/prozessoptimierung/assets/cloudcomputing-studie.pdf

https://hub.kpmg.de/studie-cloud-monitor-2020

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